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Kino 
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Deutschland 2005
Mit: Fritz Karl, Jule Ronstedt, Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Markus Krojer, Franz Xaver Brückner, Johann Schuler, Sepp Schauer u.v.a.
Verleih: Movienet Filmverleih
Kinostart: 02.06.2016
WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT
Wiederaufführung

In dem kleinen Dorf Germringen lebt der „Kandlerwirt“ Lorenz (Fritz Karl) mit seinen beiden jungen Söhnen Franz (Franz Xaver Brückner) und Sebastian (Markus Krojer). Den Gasthof betreibt er seit dem Tod seiner Frau nun schon jahrelang allein, und so mehren sich die Stimmen, dass es langsam an der Zeit wäre für eine neue Frau im Haus.

Als der 11-jährige Sebastian zufällig erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sebastian, der ein für sein Alter beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen hat, fühlt sich fortan auch schuldig am Tod seiner Mutter. Er meint nach seinem Tode auf jeden Fall im Fegefeuer zu landen. Daher setzt er alles daran, entweder unsterblich zu werden, oder sich von seinen Sünden reinzuwaschen. Die Stammtischler (Hans Schuler, Sepp Schauer, Heinz-Josef Braun) in der Wirtschaft seines Vaters stehen ihm dabei mit freundschaftlichem Rat zur Seite. Sebastians Übereifer führt jedoch nicht zum gewünschten Erfolg: ein gesprengter Hase, ein unsittlicher Antrag an seine Lehrerin Veronika (Jule Ronstedt), eine beinahe zu Tode gebrachte Greisin aus der Nachbarschaft – das alles verbessert die Situation nicht gerade.

Erst der Radiomoderator Alfred (Jürgen Tonkel) bringt Sebastian auf die zündende Idee: unsterblich machen kann ihn die Musik! Und auch von seiner Mutter meint Sebastian ein Zeichen erhalten zu haben: um seine Sünden abzuarbeiten, muss er für seinen Vater eine neue Frau finden. Das findet auch der Stammtisch: „Eine mit G’schick, Grips und einem g’scheiten Arsch!“. Diese Attribute scheint die alleinstehende Nachbarin Frau Kramer (Saskia Vester) zu erfüllen, die Sebastian fortan allerliebst und wohlerzogen bezirzt und auf die Nöte seines Vaters hinweist. Lorenz allerdings reagiert eher genervt auf die bald einsetzenden Besuche der redseligen Frau Kramer − was Sebastian nämlich nicht weiß: auf unerklärliche, fast magische Weise fühlen sich Lorenz und Veronika zueinander hingezogen!

Sebastian arbeitet also an seiner Karriere als Rockmusiker, für Lorenz zeichnet sich ein neues Glück ab, alles könnte so wunderbar sein − gäbe es nicht noch ein letztes Hindernis: Veronika ist verheiratet, und zwar mit Alfred...

Sowohl die Regiearbeit von Marcus H. Rosenmüller und das von ihm und Christian Lerch geschriebene Drehbuch, als auch die Filmmusik von Gerd Baumann wurden vielfach ausgezeichnet.  WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT erhielt u.a. den Bayerischen Filmpreis, den Förderpreis Deutscher Film und vier Mal den Deutschen Filmpreis.

WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist eine Kinoproduktion der ROXY Film GmbH in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und kommt ab dem 2. Juni 2016 im Verleih von Movienet Film in ausgewählte Kinos.